Selfie Alesjaure

Erfahrungsbericht: Fjällräven Classic 2016

Vor etwas weniger als ein Jahr habe ich am Fjällräven Classic in Schweden teilgenommen – ein einzigartiges Wanderevent 200 Kilometer nördlich vom Polarkreis. In 6 Tagen ging es über 110 Kilometer von Nikkaluotka nach Abisko durch das schwedische Fjäll. Ganz alleine mit Zelt im Rucksack habe ich mich auf den Weg gemacht. Eine Solo-Tour die dann doch nicht ganz so „solo“ war.

Ein überwältigendes Erlebnis, dass viel Eindruck auf mich gemacht hat und ich jedem wärmstens empfehlen kann.

Ankunft in Kiruna | 05.08.2016

Die Reise begann mit einem kurzen Flug nach Stockholm und einer Zugfahrt mit dem Nachtzug weiter in den hohen Norden. Nach gut 17 Stunden im Zug kam ich endlich in Kiruna an, der Treffpunkt für alle (die meisten) Teilnehmer des Fjällräven Classic Sweden. Hatte ich mich im Zug noch recht einsam gefühlt, war die Ankunft in Kiruna eine herrliche Versammlung Gleichgesinnter. Mit dem Bus ging es in ein paar Minuten zum Sammelpunkt und Campingplatz. Alles perfekt organisiert. Nach kurzen Anweisungen befand ich mich mitten auf den Zeltplatz von Camp Ripan. Die Suche nach einem geeigneten Plätzchen für mein Zelt gestaltete sich gar nicht so einfach: gefühlte 900 Wanderer hatten sich auf den nicht all zu großen Campingplatz breit gemacht und so blieb mir nichts anderes übrig als mein Zelt auf einem kleinen Hang aufzubauen. Es war ja eh nur für eine Nacht, denn ich würde bereits am nächsten Tag starten.

Camp Ripan Kiruna
Camp Ripan

Tag 1 | 06.08.2016

Nikkaluokta – Kebnekaise | Wanderzeit: 16.00 – 22.30 Uhr | Distanz: 19 km

Ich war Teil der 6. Startgruppe – die 3. (und letzte) Startgruppe des Tages, die um 16 Uhr loslegen durfte. Die ersten Gruppen hatten bereits am Freitag (05.08.2016) begonnen und nur noch 2 weitere Gruppen würden am nächsten Tag starten. Insgesamt würden sich 8 Gruppen und rund 2.000 Wanderer auf den Weg machen. Ungefähr 2 Stunden vorm Startschuss kamen wir in Nikkaluokta (dem Startpunkt) an. 2 Stunden warten bis wir endlich starten durften – die längsten 2 Stunden meines Lebens. Die Sonne schien und der Weg sah vielversprechend aus. Ich konnte es einfach nicht mehr erwarten loszulegen. Punkt 16.00 Uhr viel der Startschuss: ab in die Wildnis!

Die ersten 6 km führte uns der sandige Weg durch dichtem Birkenwald. Der Weg war zwar relativ breit, aber es war fast unmöglich jemanden zu überholen. Mit 300 Mitwanderern war man gezwungen sich der endlosen Reihe Abenteuerlustigen anzuschließen. Nach 6 km erreichten wir Kaffekatan, wo uns der Duft von frischen Rentier-Burgern verführte. Da ich kein ordentliches Mittagessen gegessen hatte, gönnte ich mir einen Doppelburger zum kleinen Preis von 150 SEK (jawohl, 15 EUR!!!). Der Burger schmeckte Fabelhaft, um so mehr weil wir die nächsten Tage eher Trockenfutter vertilgen würden.

Lap Danalds
Lap Danalds

Die Sonne hatte uns bereits verlassen als wir uns wieder auf den Weg machten. Weiter ging es in Richtung Kebnekaise, das Ziel für den 1. Tag. Kurz darauf fing es an zu regnen. Der Weg wurde immer schmäler und führte immer weiter rauf in die Berge. Durch die fielen Felsen musste man sich konzentrieren, um nicht abzurutschen oder sich den Fuß umzuknacksen. Als die Station Kebnekaise in Sichtweite kam, war bei mir der Akku bereits leer. Mit letzter Kraft habe ich mich und meinen Rucksack bis zur Station geschleppt (als „laufen“ konnte man das nicht mehr bezeichnen). Um 22.00 Uhr erreichten wir dann endlich Kebnekaise Mountain Station. Dass sich so ungefähr alle Wanderer von diesem Tag hier versammelt hatten, war für uns (Teilnehmer der letzten Startgruppe des Tages) nicht gerade von Vorteil. Um Kebnekaise herum befanden sich zwar einige gute Zeltplätze, diese waren jedoch bereits alle belegt und so blieb mir nichts anderes übrig mich mit einem felsigen und schrägen Boden zufrieden zu geben. Die Müdigkeit machte den Zeltaufbau nicht gerade einfach, aber zumindest war mir alles drumherum egal – Hauptsache ich konnte möglichst schnell meine Augen schließen.

 

Tag 2 | 07.08.2016

Kebnekaise – Singi | Wanderzeit: 10.00 – 17.30 Uhr | Distanz: 15 km

Noch völlig erschöpft vom 1. Tag viel es mir schwer auf zu stehen. Geplant war ein früher Start, doch Faulh…, ehm Müdigkeit ließen es 10 Uhr werden. Seit den frühen Morgenstunden regnete es ununterbrochen (auch wenn es nur Nieselregen war, nass wurde man trotzdem) und somit war die Motivation bis zum Tiefpunkt gesunken. Die ersten paar Stunden habe ich mehr oder weniger auf Autopilot geschalten – ein Fuß vor dem Anderen mit ständigem Blick auf den Boden. Der Weg war so felsdurchsetzt, dass man genau hinschauen musste, wo man seine Füße platzierte. Dieser Tag wird mir als einer der schwersten Tage in Erinnerung bleiben. Nicht nur das ständige Bergaufgehen, sondern auch die Müdigkeit vom 1. Tag machten mir zu schaffen. Hätte ich bloß am 1. Tag nicht soviel Gas gegeben, dann wäre es mir bestimmt leichter gefallen…

Kurz bevor es zum Endspurt runter nach Singi ging, wurden wir noch von einer Rentier-Herde überrascht. Offensichtlich waren die Tiere genau so überrascht wie wir und suchten schnell das Weite, aber nicht ohne vorher im vollen Galopp an uns vorbei zu ziehen – ein tolles Schauspiel, das mir immer beibleiben wird. Natürlich war ich zu spät um auch nur ein Rentier mit meiner Kamera festzulegen, aber es würde sich bestimmt eine neue Chance ergeben (da war ich dann auch zu spät).

Singi
Singi

Singi bat eine willkommene Pause. Die Sonne hatte sich endlich durchgesetzt und bei der Station wartete ein saftiger Rentier-Wrap auf uns. In der Sonne liegend wurde schnell der Entschluss gefasst in unmittelbarer Nähe das Zelt aufzuschlagen. Ich hatte genug vom Laufen und war hundemüde. Ca. 1 km von der Station entfernt fand ich ein lauschiges Plätzchen, kurz oberhalb eines Rentier-Geheges. Dass die Tiere sich Nachts über die Abspannleinen meiner Nachbarn hermachen würden, hatte wohl niemand geahnt. Geschmeckt hat es scheinbar nicht, denn außer etwas Sabber blieben die Abspannleinen unversehrt.

 

Tag 3 | 08.08.2016

Singi – Tjäktjapass | Wanderzeit: 08.00 – 18.00 Uhr | Distanz: 20,5 km

Am frühen Morgen wurde ich vom wild umherflatternden Zelttuch geweckt. So wild, dass die Decke vom Zelt regelrecht in mein Gesicht gedrückt wurde. Regen und Wind spielten ein Spiel mit meinem Zelt, dass nur glimpflich ausging. Es hätte nicht viel gebraucht, oder die mittlere Zeltstange wäre in zwei Teile gebrochen. Doch glücklicherweise war ich in der Lage das Zelt rechtzeitig abzubauen, bevor schlimmeres passieren konnte. Völlig durchnässt ging es in den Tag – toller Start, so hatte ich mir das vorgestellt… Der Weg wurde langsam einfacher und führte in ein wunderschönes Tal mit grandiosen Fernsichten. So fiel mir das Wandern im Regen nicht ganz so schwer. Unterwegs trafen wir wieder auf 2 Rentier-Herden (oder war es die gleiche Herde?) und wieder war ich zu spät meine Kamera zu zucken.

Bis nach Sälka ließ das Wetter sich von seiner schlechtesten Seite sehen, sogar die Regenhose konnte den Regen nicht mehr standhalten. Bei der Station Sälka angekommen, waren die Regengötter uns endlich gut gesinnt und ließen uns in aller Ruhe eine Mahlzeit kochen und die nassen Klamotten trocknen. Ab Sälka wurde der Weg dann bedeutend schlechter. Die ewigen Steinfelder machten Platz für Schlamm, Schlamm und noch mehr Schlamm. Der Boden war komplett gesättigt vom vielen Regen und konnte das Wasser einfach nicht mehr aufnehmen. So ging es dann einige Kilometer weiter bis die Steinfelder wiederkehrten und uns bis zum Fuße des Tjäktjapasses begleiteten. Dort angekommen beschloss ich mein Zelt aufzubauen. Ich hatte keine Lust mehr, um um 6 Uhr Abends noch über den Pass zu klettern. Den würde ich mir für den nächsten Tag aufheben. Dass mir am Fuße des Passes eine wilde Nacht bevorstand, konnte ich da allerdings noch nicht ahnen.

 

Tag 4 | 09.08.2016

Tjäktjapass – Alesjaure | Wanderzeit: 08.00 – 17.30 Uhr | Distanz: 18,5 km

Es muss ungefähr 2 Uhr Morgens gewesen sein, als mein Zelt dem immer kräftiger werdenden Wind nicht mehr standhalten konnte und die Apsiden sich an beiden Seiten vom Boden lösten. Jetzt fing es erst richtig an zu flattern und kurz kam mir der Gedanke, dass das Zelt womöglich abheben könnte. In voller Panik schlüpfte ich in meine Regenhose (denn natürlich regnete es wieder) und begab mich auf die Suche nach ein paar großen Steinen, die ich auf die Abspannleinen meiner Apsiden schmeißen konnte. Im gleichen Moment brach das Zelt meiner Nachbarin zusammen und auch sie kam panisch hervorgekrochen. Hach, wie gut es tut im Elend nicht alleine zu sein. Zusammen haben wir die beiden Zelte wieder aufgebaut und mit Felsen abgesichert (da würde so schnell kein Häring mehr aus den Boden gerissen werden) und so konnten wir noch ein paar Stunden schlafen.

Nach der wilden Nacht war es an der Zeit den größten Anstieg der gesamten Wanderung zu bewältigen: den Tjäktjapass. Unter den Wanderern wurde gemunkelt, dass der Pass nicht zu unterschätzen sei. Dementsprechend hatten wir gesunden erfurcht vor der nächsten Etappe. Im nachhinein erwies sich der Pass als recht einfach zu bewältigendes Hindernis und auch das darauffolgende Felsenmeer erwies sich als harmlos. Da hingegen war der Fluss, der uns von der nächsten Station trennte eine wahre Herausforderung. Dank tagelangem Regen war der Wasserpegel dermaßen hoch angestiegen, dass man mit den Schuhen ins Wasser steigen musste. Wenn man schon keine nassen Füße hatte, dann war hier die garantierte Gelegenheit welche zu bekommen. Ich habe es dann gleich doppelt „genossen“, dass meine ohnehin schon nassen Füße eine weitere Abkühlung erhielten.

Zum Glück wartete an der anderen Seite ein heißer Tee mit Karottenkuchen auf uns, was mich die Strapazen schnell wieder vergessen ließ. Weiter ging es nach Alesjaure. Vereinzelte Schauer begleiteten uns, aber der Regen hielt sich bis zum Schluss in Grenzen. Nach einigen Stunden erblickten wir die Station Alesjaure, nur um festzustellen, dass wir noch einige Kilometer vor uns hatten. 1,5 Stunden mit Ausblick auf die Station wanderten wir frustriert dem Nachtlager entgegen. Bei Ankunft wurde uns dann noch mitgeteilt, dass es in der kommenden Nacht ordentlich abkühlen würde. Jetzt war es die vorherigen Nächte auch nicht sonderlich kuschelig gewesen (vor allem da mein Schlafsack für diese Temperaturen nicht geeignet war), aber diese Ansage bereitete mir doch etwas Sorgen. Hätte ich keinen Schlafsack von der Organisation ausleihen können, hätte ich wahrscheinlich kein Auge zugemacht. Doch glücklicherweise wurde es eine wollig warme Nacht für mich – die Beste bisher.

 

Tag 5 | 10.08.2016

Alesjaure – Abiskojaure | Wanderzeit: 09.30 – 19.00 Uhr | Distanz: 21 km

Nicht nur eine klirrend kalte Nacht war über uns hergezogen, sondern auch Schneeschauer hatten die umliegenden Berggipfel angezuckert. In der Wartereihe zum wohlriechenden Plumpsklo fing es dann auch im Tal an zu schneien. Super, darauf hab ich mich im August am meisten gefreut (man erkenne den sarkastischen Unterton). So kalt wie der Tag anfing, so warm wurde es zu Mittag. Die Sonne hatte nach ca. 1 Stunde Gehzeit bereits die meisten Wolken vertrieben und brannte mittlerweile so stark, dass wir endlich unsere Jacken ausziehen konnten. Yippie!

Der Weg von Alesjaure in Richtung Abiskojaure führt durch einer der schönsten Landschaften der ganzen Strecke. Ein Tal mit ineinander fließende Seen, umrahmt von mächtigen Berggipfeln. Die Sonne sorgte für eine ausgelassene Stimmung und wo immer man eine kurze Pause einlegte, wurde man von anderen Wanderern angequatscht, wie toll das Wetter doch sei und wie jeder diesen Tag in vollsten Zügen genoss. Auch ich genoss die Sonne mehr als sonst und ließ mir ausgiebig Zeit für den Rest der Etappe.

Alesjaure
Alesjaure

Langsam bahnten wir uns einen Weg weg von den Hochebenen und runter zum Abisko Nationalpark. Der Abstieg war nicht sonderlich schwierig, doch die recht lange Abstieg wurde meinen Knien schnell zu viel. Ich war dann auch froh als ich die Strecke hinter mir gebracht hatte und ich mein Gesicht in Kieron in einen Stapel frischgebackenen Pfannkuchen tauchen durfte – das Highlight des Tages, womöglich von der ganzen Wanderung. Nach einer kurzen Pause entschloss ich mich doch noch ein paar Kilometer bis nach Abiskojaure weiter zu laufen. Ich hatte noch reichlich Energie (dank Pfannkuchen) und was ich heute schaffen könnte, blieb mir am nächsten Tag erspart.

 

Tag 6 | 11.08.2016

Abiskojaure – Abisko | Wanderzeit: 09.30 – 15.00 Uhr | Distanz: 14 km

Kurz nachdem ich mein Zelt abgebrochen hatte, fing es auch schon wieder an zu regnen. Der wunderschöne Vortag war dadurch leider schnell wieder vergessen. Der Regen ließ nach 1-2 Stunden endlich nach, aber die Sonne habe ich an diesem Tag nicht gesehen. Die letzte Etappe führte durch ein bewaldetes Gebiet. So viele Bäume hatte es bis jetzt nur in Nikkaluokta gegeben, danach wurde es karg. Der Weg war relativ anspruchslos, nur ein paar kleine Hügel und Brücken baten etwas Abwechslung zur monotonen Landschaft. Meine Knie erfreuten sich weniger über die An- und Abstiege – teilweise musst ich sogar seitwärts gehen, um überhaupt runter zu kommen. Dementsprechend langsam war ich unterwegs. Um 15.00 Uhr erreichte ich endlich die Ziellinie in Abisko.

Ziel Fjaellraeven Classic Abisko
Ziel Fjällräven Classic in Abisko

Es war vollbracht – 110 Kilometer lagen hinter mir! Fast ein Jahr lang hatte ich mich nach diesen Moment gesehnt und plötzlich war alles vorbei. Ein wundervolles Abenteuer, dass hungrig macht nach mehr. I’ll be back!

Medaille Fjaellraeven Classic
Medaille Fjällräven Classic

 

 

Selber mal am Fjällräven Classic Sweden teilnehmen?

Der Fjällräven Classic findet jedes Jahr im August statt, die Anmeldung findet aber bereits im Oktober/November statt. Das Wanderevent ist auf 2.000 Teilnehmer begrenzt und Startplätze sind innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Behalte folgende Webseite im Auge, damit auch du einen Startplatz ergattern kannst!

http://classic.fjallraven.com/sweden/

 

Anna

Abenteuer sind meine Leidenschaft, die Natur ist mein Spielplatz!

4 Kommentare

*

  • Dein Erfahrungsbericht vom Fjällräven Classic und die Fotos sind toll und geben einen super Einblick. Diese Tour alleine anzugehen ist echt stark von dir!
    Ich bin mir für mich aber nicht sicher ob mir so ein großes Event gefällt, da ich die Einsamkeit auf der Strecke genieße. Aber landschaftlich ist die Wanderung wirklich sehr reizvoll.

    • Danke! Ja da muss ich dir zustimmen. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, aber beim nächsten Mal werde ich den Classic meiden. Man ist dann doch nie wirklich alleine (was natürlich auch seine Vorteile haben kann), aber auch ich bevorzuge die Einsamkeit.

  • Hallo Anna!
    Vielen Dank für Deinen lebensechten Bericht. Für uns war der FRC 2016 auch der härteste unserer 4 Märsche seit 2012. Deine Bilder geben sofort wieder das FRC-Gefühl und die Worte tun ein Übriges. Mann will wieder in den Noooden. Leider kann ich dieses Jahr nicht, weil mein Knie noch unter den Folgen vom letzten Jahr (zu viel Regen, zu wenig Pause, zu viel Schmerz) leidet.
    Vielleicht solltest Du Deine Streckeneinteilung noch etwas ändern. damit es Dir leichter fällt. Recht hast Du mit Deiner Einschätzung zum ersten Tag. Man sollte die 19 km nicht unterschätzen. Die letzten 3 km ziehen sich. Wenn man spät dran ist, dann lieber auf der Kuppe vor der Fjällstation das Zelt aufstellen. Wenn noch Kraft ist, dann Fjällstation passieren und den Hügel hinter der Hängebrücke passieren, und dann das Zelt aufstellen. Da wäre dann Windschutz gegeben.
    Zweiter Tag: Keb – Singi – halb Sälka – Zelt aufstellen an der Schutzhütte Kuopertjakka.
    Dort gibt es ein Plumpsklo, Wasser aus dem Gletscherfluss. Man kann sich richtig waschen. Und im Notfall – wie 2016 – bittet die Schutzhütte einen Eisenofen zum Aufwärmen.
    Dritter Tag: Kuopertjakka – Sälka – Tjäktjapass – Checkpoint Tjäktja
    300 m hinterm Check Point ist ein kleiner See. Der wird durch eine Bach gespeist. Hier gibt es gute Zeltplätze.
    Tag 4: Auf nach Alesjaure und nach der Mittagspause weiter bis zum Nordende des Alesjaure kurz vor dem Rentiergatter. Da kommt von links (Westen) ein kleiner Bach vom Berg – letzte Wasserstelle die nächsten 6 km – hier gibt es auf der Höhe gute, ebene Stelle für das Zelt. Der Platz heißt Ribakluokta.
    Tag 5: Ribakluokta – Kieron – Abiskojaure
    Nach der ganzen Anstrengung der vorangegangenen Tag fanden wir es immer ersprieslich, den ganzen Nachmittag und Abend am Playa del Abiskojaure zu entspannen. Baden im See, Klamotten waschen. Bier von Stugvärd und echtes Plumpsklo.
    Tag 6 – die letzten 15 km gemütlich nach Abisko.

    Das war unsere Streckeneinteilung, die wir beibehalten haben. Neben Tag 1 und Tag 3 der härteste der ganzen Strecke. Wegen der Streckenlänge und auch der Beschaffenheit bis zum Pass. Hinterm Pass ist es ja eigentlich nur noch ein sanftes bergab staksen über die Steine ;O)

    Grüße aus Nordfriesland
    Thomas

    • Hi Thomas!
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefallen hat. 🙂 Es ist schon lustig wie jeder die Strecke empfindet, es gibt doch sehr viel Unterschiede. Aber fast alle, mit denen ich nach der Wanderung geredet habe, wollen unbedingt zurück. Ich natürlich auch! 😉 Bei mir geht es sich dieses Jahr leider auch nicht aus, aber für nächsten Sommer ist bereits eine Tour geplant. Und diesmal geht es von Abisko nach Hemavan – der ganze Kungsleden! Freue mich jetzt schon drauf! Wer weiß, trifft man sich ja nächstes Jahr unterwegs. Auf jeden Fall alles Gute für die Knie, das wird bestimmt wieder.
      LG
      Anna

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